Herzlich Willkommen auf der Website des Rheinlandia Verlages!


Im Jahre 1985 erschien im Rheinlandia Verlag als erste Veröffentlichung ein längst vergriffener Titel als Reprint. Es war „Das Siegthal“ von Ernst Weyden in einer Gestaltung, die dem Original gleichkam. Wenig später folgte ebenfalls als Nachdruck von „C.B.Dornbusch „Die Kunstgilde der Töpfer“ - in ähnlicher originalgetreuer Gestaltung. Einmal in Fachkreisen aufmerksam geworden, ging es weiter mit der vertrieblichen Verantwortung für die „Heimatblätter des Geschichts-und Altertumsvereins“ in der Redaktion von Dr. Hermann Josef Roggendorf. Er übernahm auch die Herausgabe des „Jahrbuches für den Rhein-Sieg-Kreis“. Der Vertrieb für den Buchhandel wurde von 1986 bis 2006 von meinem Verlag übernommen.

Hinzu kamen Kunstkataloge des Stadtmuseums Siegburg, die „Beiträge zur Stadtgeschichte Sankt Augustin“, Siegburger Stadtgeschichte in vielfältiger Form, Judaica des Kreisarchivs, Regionale Erdgeschichte, Bildbände, Literatur und Theologie - u.a. mit Veröffentlichungen von Pater Dr. Gabriel Busch und Altabt Dr. Placidus Mittler.

Im Jahre 2019 reifte in mir der Entschluss, den Verlag in andere Hände zu übergeben. In diesem Streben ergab sich der Glücksfall, dass die „Heimatblätter“ eine neue Redaktionsleitung bekamen und in voller Übereinstimmung mit mir den Vertrieb Herrn Franz König vom Verlag ratiobooks in Lohmar übertrug. In diesem Verlag mit seinem vielfältigen Programm wird sich „Rheinlandia“ als Imprint-Verlag mit seinem Logo sicher wohlfühlen! Es kam jedoch ganz anders: In den ersten Januartagen 2024 erhielt ich die Nachricht, dass Franz König verstorben sei. Seinen Verlag ratiobooks hatte er noch Frau Sarah Scherber vom Gedankenkunst Verlag in Düsseldorf übergeben können; somit auch meinen Rheinlandia Verlag als Imprint. Die bis zum 31.12.2018 erschienenen lieferbaren Titel werden weiterhin von mir vertrieben.

Seit Erfindung der Buchdruckerkunst erwecken Bücher Neugierde. Kein Geringerer als der Buchhändler, Dichter und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Hermann Hesse, hat Bücher als Besitztum treffender formuliert: „Dass man Bücher nicht nur lesen, sondern auch kaufen soll, ist eine häufig gepredigte Forderung. Bücher kaufen dient nicht nur dazu, Verleger, Buchhändler und Autoren zu füttern, sondern dass der Besitz von Büchern seine ganz eigenen Freuden und seine eigene Moral hat.“ Auch nach 35 Jahren Verlagsarbeit und einer enormen Veränderung der Lesekultur wünsche ich mir auch weiterhin die Erfüllung des Ausspruchs von Hermann Hesse.

Ihr Klaus Walterscheid